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Die richtige Vorbereitung für dein Vorstellungsgespräch

Vorstellungsgespräch

Wie du dich richtig auf dein Bewerbungsgespräch vorbereitest

Bekommst du eine Einladung zum persönlichen Bewerbungsgespräch, konntest du die ersten Hürden, auf dem Weg zu deinem Traumjob, bereits meistern. Deine Bewerbungsmappe überzeugte den Recruiter von dir!

Und was jetzt?

Ob bei einem persönlichen oder online Bewerbungsgespräch, ohne die richtige Vorbereitung stehen deine Chancen nicht gut.

Warum das so ist, erklären wir dir hier.

Bewerbungsgespräche dauern in der Regel zwischen 30 und 60 Minuten. In dieser Zeitspanne erwartet man von dir, die Schlausten und durchdachtesten Antworten auf die Fragen des Recruiters zu geben. Wodurch du dem Recruiter klar machst, dass du die perfekte Wahl für die vakante Stelle bist. Wir haben auch eine gute Nachricht für dich: Es gibt viele Möglichkeiten dich auf solche Gespräche vorzubereiten. Wie das funktioniert erfährst du in den nächsten Absätzen.

Warum du dich auf das Gespräch vorbereitest

Mit einer Einladung zum persönlichen Gespräch, konntest du bereits einen Großteil deiner Konkurrenz hinter dir lassen. Jetzt gilt es für dich den Recruiter im persönlichen Gespräch zu überzeugen.

Das heißt jetzt für dich: Nicht auf dem Erfolg ausruhen.

Für viele Bewerber ist ein Vorstellungsgespräch eine ungewohnte und stressige Situation. Sie sind nervös. Es läuft alles anders als erwartet.
Deshalb ist eine gründliche und intensive Vorbereitung ausschlaggebend. Geschulte Recruiter entwickeln ein Auge dafür, ob sich Bewerber vorab mit dem Unternehmen beschäftigten.

Damit du dich nicht in einer solchen Situation wiederfindest, bekommst du von uns wichtige Punkte für die Vorbereitung zusammengefasst. Bist du gut vorbereitet, bietet sich die Möglichkeit, dich auf unangenehme Fragen einzustellen. Des Weiteren ist es kein Hexenwerk und jeder kann sich auf diese Gespräche vorbereiten.

 

Die fünf Phasen des Bewerbungsgesprächs

Üblicherweise lässt sich ein Bewerbungsgespräch in fünf Phasen unterteilen. In den meisten Fällen beginnt es mit einem kurzen Smalltalk. Man begrüßt sich, mit kurzer namentlicher Vorstellung. Darauf folgen Fragen aus Höflichkeit. “Wie war ihre Anreise?”, “Haben sie uns gut gefunden?”, “Wie geht es ihnen?” oder “Möchten sie etwas trinken.

Phase 1: Der Smalltalk

  • Begrüßen und vorstellen
  • Frage nach Wohlbefinden / Anreise / Getränke

In der zweiten und dritten Phase geht es um das Kennenlernen der beiden Parteien. Zuerst stellt der Arbeitgeber das Unternehmen vor und gibt einen Einblick seine Produkte und Kultur.
Anschließend bist du an der Reihe. Dir stehen im Durchschnitt zehn Minuten zur Verfügung, um dich zu präsentieren. Hierzu gehören dein beruflicher Werdegang, Erfolge und Meilensteine sowie deine Stärken, die dich für die Stelle qualifizieren.

Phase 2: Das Kennenlernen

  • Arbeitgeber stellt sich und Unternehmen vor
  • Unternehmen / Kultur / Produkte
  • Beschreiben der Aufgaben und Position

Phase 3: Die Selbstpräsentation

  • Dein Werdegang
  • Deine Erfolge und Meilensteine
  • Deine Stärken

In der vierten Phase besteht für dich die Möglichkeit Fragen zu stellen. Es ist wichtig, dass du am Ende Fragen stellst. Das zeigt Interesse deinerseits auf. Die Fragen müssen sich nicht zwangsläufig aus dem Gespräch heraus ergeben. Während deiner Vorbereitungen können ebenfalls Unklarheiten auftreten. In der dieser Phase besteht für dich die Chance deine Fragen zu klären.

Phase 4: Deine Fragen an das Unternehmen

  • Aufgaben und Inhalte der Stelle
  • Chancen persönlicher und fachlicher Entwicklung
  • Erwartungen an dich
  • Wie läuft Einarbeitung ab

Geht es auf die fünfte Phase zu, bist du mit dem schwierigsten Teil durch. Die letzten 5-10 Minuten des Bewerbungsgesprächs bezeichnet man als Abschlussphase. Ihr besprecht noch die nächsten Schritte.

Wie: „Wann ist mit einer Antwort zu rechnen?“ oder „Wie ist der weitere Ablauf?“.

Abschließend bedanken sich beide Parteien für das Gespräch. Denke daran dich zu verabschieden 😉

Phase 5: Der Abschluss

  • klären der folgenden Schritte im Prozess
  • danken für die Einladung und das Gespräch
  • beide Parteien verabschieden sich

 

Die Vorbereitung auf das Gespräch

Nach den ersten Abschnitten, weißt du wie das Vorstellungsgespräch ablaufen wird. Den Ablauf zu kennen ist eine gute Grundlage, aber längst nicht alles. Es gilt, für ein souveränes Vorstellungsgespräch, noch ein paar Dinge mehr zu beachten.

Es geht für dich darum den Grundstein für dein weiteres Berufsleben zu legen. Dafür ist es unerlässlich, dass du den Recruiter von dir überzeugst. Damit du einen guten Eindruck hinterlässt, folgen für dich ein paar Tipps.

Informiere dich vorab über deinen gewünschten Arbeitgeber

Für dein Bewerbungsschreiben musstest du im Voraus Informationen über das Unternehmen sammeln. Diese nutzt du jetzt als Grundlage, um dein Wissen zu vertiefen. Für das Vorstellungsgespräch ist es wichtig, dass du unternehmensspezifische Dinge weißt. Je mehr du weißt, desto besser.

Beispiele:

  • Wie viele Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen?
  • Wie sieht das Produkt – und Dienstleistungsportfolio aus?
  • In welchen Branchen agiert das Unternehmen?
  • An welchen Standorten das Unternehmen agiert (national & international)?
  • Wie ist/sind die Unternehmenskultur/Werte?

Die Informationen zu beschaffen, ist im Zeitalter des Internets und stetig wachsender online Präsenz der Unternehmen, mit geringem Aufwand möglich. Hierzu bieten sich die unternehmenseigene Webseite sowie die Social-Media-Kanäle an (Facebook, LinkedIn, Xing, Instagram, etc.)

 

Vorbereitung der Selbstpräsentation

Im oberen Abschnitt erwähnten wir die Selbstpräsentation bereits. Für die dritte Phase des Gesprächs gilt es, dich ausgiebig vorzubereiten. Du kannst dich mit 99,99% darauf einstellen, dass diese Phase eintreten wird. Das Gute daran ist, du kannst dich hervorragend darauf vorbereiten. Damit du den Recruiter von dir und deinen Fähigkeiten überzeugst. Nimm dir die Zeit und überlege dir genau was du ihm erzählen willst.

Als allgemeine Regel gliederst du deine Präsentation in drei Teile. Zu Beginn bedankst du dich für die Einladung und die Möglichkeit dich vorzustellen. Darauf folgt wer du bist (Name, Alter, Wohnort), anschließend geht es über zu deinen Qualifikationen (Ausbildung, Zertifikate). Beschränke dich auf relevante Aspekte deiner Kenntnisse und verknüpfe sie mit den Anforderungen an die Stelle.  Achte darauf, dass du keinen auswendig gelernten Text wiedergibst.

Unser Tipp an dich: schreibe dir Stichpunkte, zu den Stationen, auf die du erwähnen willst. Anschließend besteht zuhause die Möglichkeit deine Selbstpräsentation anhand der Stichpunkte aufzubauen und zu üben.

Legst du Wert auf Perfektion!?

Unser Tipp an dich: Erstelle eine Aufnahme und reflektiere das Gesagte. Mit einer sauberen und gut strukturierten Vorbereitung sammelst du immer Pluspunkte. Geschulte Recruiter bemerken es sofort, wenn du nicht vorbereitet bist.

 

Kenne deine Unterlagen

Das klingt seltsam, dennoch ist es wichtig, dass du die erwähnten Stationen und Qualifikationen wiedergeben kannst. Nicht nur du bereitest dich auf das Gespräch vor. Der Recruiter nimmt sich vorab ebenfalls Zeit, deine Unterlagen durchzusehen. Ist für ihn ein Abschnitt unklar, wird er darauf zurückkommen. 

Klar, dass ist dein Leben, du wirst schon wissen was darin vorkam. Unterschätze hier nicht die Faktoren Nervosität, Stress und einen Recruiter der gerne tiefer bohrt mit seinen Fragen.

Unser Tipp an dich: Nimm dir die Zeit, die von dir aufgeführten Stationen und Qualifikationen in Ruhe anzuschauen und die wichtigen Punkte durchzugehen. Damit du im Falle einer Frage zielgenau antwortest und nicht drumherum reden musst.

Wir empfehlen dir, dass du deine Unterlagen, in mehrfacher Ausführung, mit zu dem Termin nimmst. Für dich besteht auf dem Weg nochmal die Chance alles durchzulesen und gegebenenfalls einem deiner Gesprächspartner die Unterlagen zu geben. Ebenfalls erweckt das den Eindruck einer organisierten Vorbereitung.

Mehr zum Thema Vorstellungsgespräch haben wir im zweiten Teil für dich!

Author

Nicole Brunkhorst

Nicole Brunkhorst studiert International Marketing Management an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin.

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