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A Day in The Life ODER Lehrer*in sein an der Evangelischen Schulstiftung in der EKBO

A Day in The Life ODER Lehrer*in sein an der Evangelischen Schulstiftung in der EKBO


Die Evangelische Schulstiftung in der EKBO ist die größte freie, nicht-staatliche Trägerin öffentlicher allgemeinbildender Schulen in der Region Berlin-Brandenburg. Unsere 33 Schulen sind offen für alle Kinder – unabhängig von Ihrer kulturellen, sozialen oder religiösen Herkunft.

„One child, one teacher, one pen and one book can change the world. Education is the only
solution. Education first.“ Mit dieser Aussage in ihrer Rede vor den Vereinten Nationen am 12. Juli 2013 hat Malala Youzafzai Recht, und das zeigt sich jeden Tag aufs Neue, an jedem Ort und zu jeder Stunde.
Damit wird Schule zu einem der interessantesten Arbeitsorte, den man sich vorstellen kann. Lehrer*innen wird etwas unendlich Wertvolles und Kostbares anvertraut. In und mit ihrer Beziehung zu Kindern und Jugendlichen können sie deren Blick auf die Welt mitbestimmen, Persönlichkeiten entwickeln helfen, ein Bewusstsein von Verantwortung für sich, die anderen und die Welt entstehen lassen sowie Bildung und Wissen vermitteln. Ein hoher Anspruch, aber auch die Möglichkeit, die eigene Wirksamkeit zu sehen, wenn auch manchmal nur im ganz Kleinen.

Wie sieht so ein typischer Arbeitstag als Lehrer*in an der Evangelischen Schulstiftung in der EKBO eigentlich aus? Los geht es bereits vor dem Unterricht mit dem Zusammenstellen von Material für die Schüler*innen, eventuell der Recherche nach neuen Themen für den Unterricht, dem Anfertigen von Kopien und natürlich der Vorbereitung des Klassenzimmers. Dann beginnen die 1. und 2. Unterrichtsstunde. Auf dem Stundenplan steht Politik – als Stundeneinstieg für die Klasse 7a werden aktuelle politische Themen gemeinsam diskutiert. Heute werden die Wahlergebnisse der Bundestagswahl ausgewertet. Anschließend gibt es eine Gruppenarbeit zum Thema „Legislative und Exekutive“. Hierzu recherchieren die Schüler*innen selbstständig im Internet und fertigen in Gruppenarbeit von jeweils drei Schüler*innen ein Lernplakat an und präsentieren es. Am Ende wird das Unterrichtsergebnis im Klassenbuch dokumentiert.
Im Anschluss folgt die Frühstückspause – oder auch nicht, denn mit ein paar Lehrer- und Erzieherkolleg*innen muss ganz dringend über zwei Schüler*innen mit Lernhemmnissen gesprochen werden. Und dann gibt es ja noch das Schulhoffest in 3 Wochen. Hierzu gibt es noch einiges zu organisieren. 15 Minuten später läutet die Schulglocke zur Unterrichtsstunde 3 und 4 – Mathematik, Klassenstufe 10 steht auf dem Plan. Die Hausaufgaben zu heute werden kontrolliert. Im Anschluss schreibt die*der Lehrer*in „Quadratische Funktionen“ an die Tafel. Ein Raunen geht durch das Klassenzimmer – nur wenige der 30 Schüler*innen sind begeistert. Ein letztes Mal Üben der wichtigsten Punkte vor der Klassenarbeit Ende der Woche. Und tatsächlich verläuft die heutige „Generalprobe“ sehr gut. Scheinbar sind die letzten offenen Fragen geklärt. Allgemeine Erleichterung macht sich bei den 16- und 17jährigen breit.
Zweite große Pause – heute Pausenaufsicht. Nach 30 Minuten auf dem Schulhof geht es zurück in das Schulgebäude zur Unterrichtsstunde 5 und 6. Wieder Politik. Dieses Mal in Klasse 8c. Unterrichtseinstieg mit einer Karikatur zum Thema Altersvorsorge. Die Schüler*innen informieren sich im Anschluss selbstständig mit einem vorbereiten Infotext über mögliche Altersvorsorgen und es folgt die Auswertung im Plenum. Unterrichtsende für heute. Aber: nach dem Unterricht ist vor dem Unterricht!

 


Lehrer*innenzimmer werden nach einem kurzen Mittagessen mit Kolleg*innen Klassenarbeiten korrigiert. Am späten Nachmittag stehen zudem die Elterngespräche von Klasse 7a an. Als die letzten Eltern den Klassenraum verlassen, ist es bereits 18 Uhr. Es geht nach Hause.
Nach dem gemeinsamen Abendessen mit der Familie muss noch der Unterricht für den nächsten Tag vorbereitet werden. Schüler*innen wollen herausgefordert, motiviert, beraten und gefördert werden – immer in einer wertschätzenden Atmosphäre.
Der Arbeitsalltag von Lehrer*innen ist oft schwierig, die Herausforderungen an die persönlichen Ressourcen sind hoch, die institutionellen Rahmenbedingungen in der Regel nicht ideal.
Die Anforderungen lassen einen in dem Beruf oft an die „eierlegende Wollmilchsau“ denken. Lehrer*in sein heißt oft Bildungsmanager*in, Wissensvermittler*in, Erzieher*in, Kinderschützer*in, Konfliktlotse*in, Psycholog*in, Berater*in, Organisationsgenie, Wegbereiter*in, Zuhörer*in, Ratgeber*in, Motivator*in, Zeitmanager*in, Entertainer*in sein, und nebenher muss man auch noch Unterricht vor- und nachbereiten, interessanten, innovativen Unterricht machen, Arbeiten und Aufgaben korrigieren und Leistungen beurteilen und bewerten. Und überhaupt: alle mitnehmen und es allen recht machen. Die Quadratur des Kreises? Ja, aber …
… es ist trotzdem einer der schönsten Berufe, den man sich vorstellen kann!

Für unsere Schulen suchen wir genau Sie als zukünftige*n engagierte*n Bildungsgestalter*in. Wenn Sie jetzt neugierig sind und Lust haben, mehr zu erfahren, dann freuen wir uns über Ihren Kontakt

Dr. Michael John
Recruiter | Personal

Evangelische Schulstiftung in der EKBO
Georgenkirchstraße 69
10249 Berlin
T +49 (0)30 243 44 – 2221
F +49 (0)30 243 44 – 2214
m.john@schulstiftung-ekbo.de
www.schulstiftung-ekbo.de/karriere/

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Evangelische Schulstiftung in der EKBO

Mehr als 10.000 Schüler*innen besuchen die 33 Schulen und 17 Horte in Berlin und Brandenburg. Rund 1.300 Mitarbeiter*innen sind dort beschäftigt. Damit ist die Evangelische Schulstiftung größte freie Bildungsträgerin der Region. Die Schulen sind offen für alle Kinder, unabhängig von ihrer kulturellen, sozialen und religiösen Herkunft.

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